Mo 11. Mai Sub: 19.30 -21h: Zur Lesung der Biographie von John Olday mit Klaus Sator:
Klaus Sators Biographie von John Olday ist soeben in der Bibliothek rosa Winkel (Band 85) erschienen.
John Olday (1905 – 1977) war Anarchist und Künstler. Er widmete sein ganzes Leben den Idealen eines antikapitalistischen, staatsfreien Gemeinwesens. Während des Nationalsozialismus flieht er nach England; von dort lädt ihn ein Freund nach Australien ein, wo er die große Liebe seines Lebens kennenlernt. Nach dem Krieg avanciert er zum ersten liebevollen Karikaturisten schwulen Lebens, dessen Arbeiten international veröffentlicht werden.
Klaus Sator hat, auf der Grundlage zweier autobiografischer Texte sowie des endlich aufgetauchten Nachlasses Oldays das Bild eines Menschen gezeichnet, dessen große Ziele immer wieder an der Wirklichkeit scheitern und der doch niemals den Mut verliert, nach seinen Idealen zu leben.
Er wird einige ausgewählte Passagen lesen. Danach steht er für Gespräche zur Verfügung.Diesen Termin in Ihrem Kalender abspeichern? Bitte hier klicken
John Olday
John Olday (1905 – 1977) war ein typischer Repräsentant des frühen 20. Jahrhunderts: Begabt, mit vielen Talenten, den Kopf voller Ideen und auf der ganzen Welt zuhause. Als uneheliches Kind von der Mutter verlassen und bei der Großmutter aufgewachsen, begeistert er sich für die anarchistischen Denker aus Russland und Frankreich und widmet sein ganzes Leben den Idealen eines antikapitalistischen, staatsfreien Gemeinwesens. Auch seine Kunst als Maler und Musiker soll diesem Gemeinwesen dienen. Während des Nationalsozialismus flieht er nach England; von dort lädt ihn ein Freund nach Australien ein, wo er die große Liebe seines Lebens kennenlernt. Nach dem Krieg avanciert er zum ersten liebevollen Karikaturisten schwulen Lebens, dessen Arbeiten international veröffentlicht werden.
Auf der Grundlage zweier autobiografischer Texte sowie des endlich aufgetauchten Nachlasses Oldays zeichnet Klaus Sator das Bild eines Menschen, dessen große Ziele immer wieder an der Wirklichkeit scheitern und der doch niemals den Mut verliert, nach seinen Idealen zu leben.
In Oldays Selbstreflexion vermischt sich offenbar gelegentlich Wunsch und Wirklichkeit. Durch eigene Rercherchen und Interviews mit Freunden und Bekannten Oldays versucht Sator die Spreu vom Weizen zu trennen; herausgekommen ist das Porträt eines unkonventionellen, liebenswürdigen Menschen – cum grano salis. John Olday bei Salzgeber, mehr Text und Leseprobe auf https://raete-muenchen.de
Mo 11.05 2026 um 19:30 im Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstraße 14, München – Diesen Termin in Deinem Kalender abspeichern? Bitte hier klicken
Eine Veranstaltung des Forum Queeres Archiv München e.V. Bayerstr. 77c 80335 München https://forummuenchen.org mit dem Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstraße 14, #München
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